Tarot

Tarot – Die 78 Karten & Tageskarte

Tarot ist eine jahrhundertealte Bildsprache, die keine Zukunft vorschreibt, sondern Fragen stellt und Perspektiven öffnet. Auf dieser Seite findest du alle 78 Tarotkarten – die 22 Großen und die 56 Kleinen Arkana – mit ihrer Bedeutung aufrecht und umgekehrt, dazu Hinweise zu Liebe, Beruf und Symbolik – als Werkzeug zur Selbstreflexion, nicht als Wahrsagerei oder Vorhersage.

Zuletzt aktualisiert: 20.07.2026

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Whity mit Tarotkarten — Symbolbild zum Tarot-Bereich
Die 22 Großen Arkana
0 Der Narr Der Narr steht am Anfang jeder Reise – unbeschwert, offen und bereit, ins Unbekannte zu treten. I Der Magier Der Magier verbindet Wille und Werkzeug – alle Mittel liegen bereit, jetzt zählt der erste bewusste Schritt. II Die Hohepriesterin Zwischen zwei Säulen bewacht die Hohepriesterin ein Wissen, das sich nicht erklären, nur erahnen lässt. III Die Herrscherin Die Herrscherin thront inmitten wuchernder Natur – ein Sinnbild für Fülle, Fürsorge und ungebremste Schöpferkraft. IV Der Herrscher Der Herrscher sitzt fest auf steinernem Thron – Ordnung, die durch Disziplin entsteht, nicht durch Zufall. V Der Hierophant Der Hierophant vermittelt zwischen Himmel und Gemeinschaft – Weisheit, die in Tradition weitergegeben wird. VI Die Liebenden Die Liebenden stehen vor einer Wahl, die mehr ist als Beziehung – eine Entscheidung über die eigenen Werte. VII Der Wagen Der Wagen lenkt zwei gegensätzliche Kräfte in dieselbe Richtung – Sieg durch Willenskraft und Fokus. VIII Die Kraft Die Kraft bezähmt den Löwen nicht mit Gewalt, sondern mit Sanftmut – wahre Stärke zeigt sich im Mitgefühl. IX Der Eremit Der Eremit zieht sich mit einer Laterne zurück – nicht aus Flucht, sondern um im Stillen die eigene Wahrheit zu finden. X Das Rad des Schicksals Das Rad des Schicksals dreht sich unaufhaltsam – ein Wendepunkt, der zeigt, dass nichts von Dauer bleibt. XI Die Gerechtigkeit Die Gerechtigkeit wägt mit klarem Blick – jede Handlung trägt eine Konsequenz, der sich niemand entzieht. XII Der Gehängte Der Gehängte hält inne, kopfüber – und sieht die Welt gerade deshalb mit einem Mal ganz anders. XIII Der Tod Der Tod reitet nicht für ein Ende ohne Sinn – er räumt ab, damit etwas Neues überhaupt entstehen kann. XIV Die Mäßigkeit Die Mäßigkeit mischt zwei Ströme zu einem Ganzen – Heilung entsteht im geduldigen Ausgleich der Extreme. XV Der Teufel Der Teufel zeigt Ketten, die lockerer sitzen, als es scheint – die eigentliche Fessel ist oft selbst gewählt. XVI Der Turm Ein plötzlicher Umbruch reißt ein, was auf falschem Fundament stand – schmerzhaft, aber befreiend. XVII Der Stern Nach dem Sturm kniet der Stern am Wasser – stille Hoffnung, die zurückkehrt, wenn der Schock vorüber ist. XVIII Der Mond Der Mond beleuchtet einen Weg zwischen zwei Türmen im Zwielicht – nicht alles ist hier, wie es scheint. XIX Die Sonne Die Sonne scheint uneingeschränkt – Klarheit, Freude und ein Selbstvertrauen, das nichts zu verstecken braucht. XX Das Gericht Das Gericht ruft zum Erwachen – ein ehrlicher Rückblick, der den Weg für einen Neuanfang freimacht. XXI Die Welt Die Welt schließt den Kreis – ein Zyklus vollendet sich, bevor mit dem Narren ein neuer beginnt.
Stäbe · Feuer
As Ass der Stäbe Eine Hand aus den Wolken reicht einen sprießenden Stab – der erste Funke einer neuen Leidenschaft, roh und ungebändigt. 2 Zwei der Stäbe Vom Zinnenturm blickt ein Mann mit der Welt in der Hand über Land und Meer – Planung des nächsten Schritts. 3 Drei der Stäbe Von der Klippe blickt ein Mann seinen ausgesandten Schiffen nach – Weitblick, Expansion und die ersten Früchte eines mutigen Aufbruchs. 4 Vier der Stäbe Vier girlandengeschmückte Stäbe bilden ein Tor zum Fest – ein Meilenstein ist erreicht, Grund zu echter, gemeinsamer Freude. 5 Fünf der Stäbe Fünf junge Männer kreuzen ihre Stäbe im wilden Durcheinander – Wettstreit und Reibung, die noch niemandem ernsthaft schaden. 6 Sechs der Stäbe Ein Reiter kehrt lorbeerbekränzt heim, von der Menge begleitet – verdienter Sieg und öffentliche Anerkennung nach hartem Einsatz. 7 Sieben der Stäbe Von erhöhter Stellung verteidigt sich ein Mann gegen sechs Stäbe von unten – Standhaftigkeit unter Druck, die eigene Position behaupten. 8 Acht der Stäbe Acht Stäbe fliegen im klaren Himmel dem Boden entgegen – rasante Bewegung, Nachrichten und Tempo, das sich nicht aufhalten lässt. 9 Neun der Stäbe Verwundet und wachsam lehnt ein Mann an seinem Stab, acht weitere wie ein Zaun hinter ihm – Durchhalten trotz Erschöpfung. 10 Zehn der Stäbe Gebeugt trägt ein Mann alle zehn Stäbe dem fernen Ort entgegen – Überlastung durch zu viel selbst übernommene Verantwortung. Bu Bube der Stäbe Ein junger Bote betrachtet neugierig seinen sprießenden Stab vor der Wüste – frischer Enthusiasmus für eine neue Leidenschaft. Rt Ritter der Stäbe Ein Ritter prescht auf sich aufbäumendem Pferd los, ungeduldig und feurig – Tatendrang im Übermaß, kaum zu bremsen. Königin der Stäbe Auf ihrem Löwenthron hält die Königin Stab und Sonnenblume – strahlendes Selbstvertrauen, das andere natürlich anzieht. Kg König der Stäbe Der König thront mit blühendem Stab und Salamander-Gewand – visionäre Führung, die mutig neue Wege geht.
Kelche · Wasser
As Ass der Kelche Eine Hand hält einen überfließenden Kelch – reine Gefühlsenergie steht bereit, sich in Liebe, Nähe oder Kreativität zu ergießen. 2 Zwei der Kelche Zwei Menschen reichen sich Kelche über einer Flamme – gegenseitige Anziehung wird zu einem stillen Bund. 3 Drei der Kelche Drei Frauen heben ihre Kelche im Tanz – gemeinsame Freude wird gefeiert, geteiltes Glück wächst durch Gemeinschaft. 4 Vier der Kelche Eine Gestalt sitzt unter einem Baum und übersieht den vierten, angebotenen Kelch – Unzufriedenheit verstellt den Blick auf Neues. 5 Fünf der Kelche Drei verschüttete Kelche liegen vor einer trauernden Gestalt – doch hinter ihr stehen zwei weitere noch aufrecht. 6 Sechs der Kelche Ein Kind reicht einem anderen einen blumengefüllten Kelch im Garten eines Anwesens – Erinnerungen an unbeschwerte Zeiten kehren zurück. 7 Sieben der Kelche Sieben Kelche mit Visionen schweben in Wolken vor einer Gestalt – zu viele Möglichkeiten verwischen zu Illusion und Wunschdenken. 8 Acht der Kelche Eine Gestalt wendet acht sorgsam gestapelten Kelchen den Rücken und zieht bei Nacht in die Berge – etwas Vertrautes wird verlassen, weil es nicht mehr genügt. 9 Neun der Kelche Neun Kelche stehen im Bogen aufgereiht hinter einer zufriedenen Gestalt – die „Wunschkarte" für erfüllte Herzenswünsche. 10 Zehn der Kelche Ein Regenbogen aus zehn Kelchen spannt sich über eine Familie mit erhobenen Armen – emotionale Erfüllung, die alle gemeinsam trägt. Bu Bube der Kelche Ein junger Bote betrachtet staunend einen Fisch, der aus seinem Kelch auftaucht – Gefühl und Fantasie melden sich unverhofft zu Wort. Rt Ritter der Kelche Ein Ritter reitet gemächlich, den Kelch wie einen Gral vor sich haltend – der Idealist, der einer Gefühlsvision entgegenzieht. Königin der Kelche Die Königin blickt versunken in einen geschlossenen, kunstvollen Kelch – emotionale Reife, die Gefühl hält, statt es zu verschütten. Kg König der Kelche Der König sitzt ruhig auf seinem Thron inmitten stürmischer See – emotionale Meisterschaft, die auch im Aufruhr die Fassung behält.
Schwerter · Luft
As Ass der Schwerter Eine Hand hält ein einzelnes Schwert empor, gekrönt von Gold – reine Klarheit durchschneidet jeden Zweifel. 2 Zwei der Schwerter Mit verbundenen Augen hält eine Frau zwei gekreuzte Schwerter vor der Brust – ein Patt, das die Augen bewusst verschließt. 3 Drei der Schwerter Drei Schwerter durchbohren ein einzelnes Herz vor grauem Regenhimmel – Schmerz, der offen ausgesprochen werden darf. 4 Vier der Schwerter Eine liegende Gestalt ruht wie auf einem Grabmal, während drei Schwerter über ihr hängen – bewusste Rast vor dem nächsten Schritt. 5 Fünf der Schwerter Ein Mann sammelt triumphierend fremde Schwerter ein, während zwei Gestalten geschlagen davonziehen – ein Sieg, der leer bleibt. 6 Sechs der Schwerter Ein Boot trägt eine Frau und ein Kind von unruhigem in ruhigeres Wasser – ein stiller Übergang zu klarerem Terrain. 7 Sieben der Schwerter Eine Gestalt schleicht mit fünf erbeuteten Schwertern aus dem Lager, zwei bleiben zurück – ein Alleingang, der nicht die ganze Wahrheit zeigt. 8 Acht der Schwerter Eine Frau steht mit verbundenen Augen umringt von acht Schwertern – gefesselt, doch die Fesseln sind lockerer, als sie sich anfühlen. 9 Neun der Schwerter Eine Gestalt sitzt nachts aufrecht im Bett, das Gesicht in den Händen vergraben, neun Schwerter hängen über ihr – Grübeln, das lauter ist als die Wahrheit. 10 Zehn der Schwerter Zehn Schwerter stecken im Rücken einer am Boden liegenden Gestalt – doch am Horizont dämmert bereits ein neuer Morgen. Bu Bube der Schwerter Wachsam und wetterfest steht eine junge Gestalt mit erhobenem Schwert im Wind – Neugier, die jede Nachricht als Erste erfassen will. Rt Ritter der Schwerter Mit erhobenem Schwert stürmt ein Ritter durch aufziehenden Sturm – Gedanken werden zu Taten, ohne auf den Wind zu warten. Königin der Schwerter Auf ihrem Thron in klarer Luft hält die Königin ihr Schwert aufrecht, die andere Hand offen – Wahrhaftigkeit, die aus gelebtem Schmerz gereift ist. Kg König der Schwerter Der König thront in klarer Höhenluft, das Schwert leicht schräg gehalten – Autorität, die auf Urteilsvermögen ruht, nicht auf Macht allein.
Münzen · Erde
As Ass der Münzen Eine Hand reicht aus dem Himmel eine schimmernde Münze – der Same einer neuen materiellen Chance, bereit zum Wachsen. 2 Zwei der Münzen Ein junger Jongleur hält zwei Münzen im ewigen Fluss der Unendlichkeitsschleife – Beweglichkeit als Antwort auf wechselhafte Zeiten. 3 Drei der Münzen Ein Steinmetz arbeitet an einem Kirchenbogen, während Baumeister und Mönch sein Werk begutachten – Handwerk, das gemeinsam Gestalt annimmt. 4 Vier der Münzen Eine Figur klammert eine Münze an die Brust, balanciert eine auf dem Kopf, hält zwei unter den Füßen fest – Sicherheit, die zur Enge wird. 5 Fünf der Münzen Zwei Bettler stapfen durch den Schnee vor einem erleuchteten Kirchenfenster – Hilfe ist nah, wird aber nicht gesehen. 6 Sechs der Münzen Ein wohlhabender Kaufmann wiegt Münzen ab und teilt sie an zwei Bedürftige aus – Wohlstand, der im Fließen bleibt. 7 Sieben der Münzen Ein Bauer lehnt erschöpft auf seiner Hacke und mustert den mit Münzen behangenen Strauch – Innehalten, um die Ernte zu prüfen. 8 Acht der Münzen Ein Handwerker meißelt konzentriert Münze um Münze – Meisterschaft, die durch geduldige Wiederholung entsteht. 9 Neun der Münzen Eine Frau steht allein in ihrem blühenden Weingarten, einen Falken auf der Hand – selbst erarbeitete Fülle, ganz ohne fremde Hilfe. 10 Zehn der Münzen Ein alter Mann sitzt mit Hunden und Familie unter einem Torbogen, umgeben von Münzen im Muster des Lebensbaums – Wohlstand, der Generationen überdauert. Bu Bube der Münzen Ein junger Mensch betrachtet konzentriert eine Münze in erhobenen Händen – der sorgfältige erste Schritt in eine bodenständige Zukunft. Rt Ritter der Münzen Reglos sitzt der Ritter auf seinem schwarzen Ackergaul und betrachtet die Münze in der Hand – Fortschritt im Schritttempo, aber ohne Umwege. Königin der Münzen Die Königin thront in ihrem Garten, eine große Münze im Schoß – Fürsorge, die Menschen wie Erde gleichermaßen nährt. Kg König der Münzen Umgeben von Weinlaub und einer Burg im Rücken hält der König eine Münze locker in der Hand – Wohlstand, der getragen wird, nicht gejagt.
Tarot-Wissen

Was ist Tarot?

Tarot ist ein Kartenset aus 78 Blättern, dessen Ursprung im Italien des 15. Jahrhunderts liegt – zunächst als Kartenspiel, erst Jahrhunderte später als Werkzeug zur Selbstreflexion und Deutung. Jede Karte trägt ein dichtes Bildmotiv, das Archetypen, Lebensphasen und innere Zustände darstellt: den Aufbruch des Narren, die Klarheit des Magiers, den Umbruch des Turms. Wer Tarot legt, liest keine feststehende Zukunft aus den Karten, sondern nutzt die Bilder als Spiegel für eine konkrete Frage oder Situation. Die Deutung entsteht im Zusammenspiel zwischen Kartenbild, Fragestellung und der eigenen Lebenserfahrung – deshalb kann dieselbe Karte in unterschiedlichen Kontexten unterschiedlich klingen. Das bekannteste und heute meistgenutzte Bildsystem ist das Rider-Waite-Smith-Tarot von 1909, auf dem auch die Beschreibungen dieser Seite beruhen.

Die 22 Karten der Großen Arkana

Die Große Arkana besteht aus 22 Karten, nummeriert von 0 (Der Narr) bis XXI (Die Welt). Sie gelten als das Herzstück des Tarot, weil sie große, archetypische Themen abbilden – Übergänge, innere Entwicklung, einschneidende Erfahrungen – statt der alltäglicheren Situationen der Kleinen Arkana. Gelesen als fortlaufende Erzählung, beschreibt die Zahlenfolge oft die sogenannte „Reise des Narren": vom unbedarften Aufbruch (0) über Prüfungen, Krisen und Erkenntnisse bis zur Vollendung in der Welt (XXI), bevor die Zählung mit dem Narren wieder von vorn beginnt. In einer Legung markiert eine Große-Arkana-Karte meist ein Thema von besonderem Gewicht – etwas, das über die Tagesebene hinausreicht und häufiger einen längeren Lebensabschnitt betrifft als ein einzelnes Ereignis. Auf dieser Seite findest du zu jeder der 22 Karten eine ausführliche Deutung aufrecht und umgekehrt.

Große und Kleine Arkana

Ein vollständiges Tarot-Deck umfasst 78 Karten: die 22 Karten der Großen Arkana und 56 Karten der Kleinen Arkana. Die Kleine Arkana gliedert sich in vier Farben – Stäbe, Kelche, Schwerter, Münzen –, die traditionell für Tatkraft, Gefühl, Gedanke und Materielles stehen, ergänzt um Hofkarten wie Page, Ritter, Königin und König. Während die Große Arkana große Bögen und Wendepunkte beschreibt, zeichnet die Kleine Arkana das Alltägliche nach: ein Gespräch, eine Entscheidung im Job, eine kurze Verstimmung. In einer klassischen Legung ergänzen sich beide Ebenen – die Große Arkana liefert das Thema, die Kleine Arkana die Details darum. Auf dieser Seite findest du beide Ebenen: die 22 Großen Arkana und – nach ihren vier Farben Stäbe, Kelche, Schwerter und Münzen geordnet – die 56 Karten der Kleinen Arkana.

Wie du mit Tarot arbeitest

Der einfachste Einstieg ist die Tageskarte: eine einzelne Karte, die einen Impuls für den Tag setzt, keine Prognose. Stell dir vor dem Ziehen eine offene Frage – etwa „Worauf lohnt sich heute mein Blick?" – statt einer Ja-Nein-Frage, und lies die Antwort als Denkanstoß, nicht als Anweisung. Wer tiefer legen möchte, beginnt meist mit einer Drei-Karten-Legung für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft oder für Situation, Herausforderung und möglichen Ausgang. Wichtig ist dabei weniger das „richtige" Auswendiglernen jeder Bedeutung als die Bereitschaft, das Kartenbild mit der eigenen Situation in Verbindung zu bringen. Eine umgekehrte Karte verstärkt diesen Dialog zusätzlich, statt ihn zu verkomplizieren: Sie lädt dazu ein, die Frage von einer blockierten oder nach innen gewandten Seite zu betrachten. Unsere tägliche Tageskarte zieht dafür jeden Tag automatisch eine neue Karte.

Häufige Fragen
Was bedeutet die Große Arkana? +

Die Große Arkana umfasst die 22 nummerierten Karten von Der Narr (0) bis Die Welt (XXI). Sie stehen für archetypische Lebensthemen und größere Entwicklungsschritte, während die 56 Karten der Kleinen Arkana eher Alltägliches abbilden. Taucht in einer Legung eine Karte der Großen Arkana auf, gilt das traditionell als Hinweis auf ein Thema von besonderem Gewicht.

Kann ich Tarot selbst lernen? +

Ja, die Grundlagen lassen sich gut im Selbststudium erschließen: Bildsymbolik betrachten, Kartenbedeutungen wie auf dieser Seite nachlesen und mit einfachen Legungen wie der Tageskarte üben. Wer regelmäßig zieht und die eigenen Deutungen mit der Zeit vergleicht, entwickelt ein Gefühl für die Karten – vergleichbar mit dem Erlernen einer neuen Bildsprache.

Was ist eine Tageskarte? +

Die Tageskarte ist eine einzelne, für den Tag gezogene Karte. Auf dieser Seite wird sie deterministisch aus dem Datum ermittelt, sodass sie über den Tag stabil bleibt. Sie liefert einen Impuls oder eine Leitfrage für die kommenden 24 Stunden, keine Vorhersage konkreter Ereignisse. Am nächsten Tag wechselt die Karte automatisch.

Bedeutet eine umgekehrte Karte etwas Schlechtes? +

Nein. Eine umgekehrte Karte bedeutet nicht automatisch Unglück, sondern verschiebt meist den Fokus: nach innen statt außen, blockiert statt fließend, oder auf die Schattenseite eines Themas. Manche Karten werden umgekehrt sogar milder gelesen als aufrecht, etwa als abklingende Krise statt akutem Einschnitt.

Sind Tarot-Deutungen Vorhersagen? +

Nein. Tarot-Deutungen auf dieser Seite verstehen sich als Reflexionswerkzeug, nicht als Wahrsagerei oder verbindliche Vorhersage. Die Karten spiegeln mögliche Perspektiven, Muster und Fragen zu einer Situation – die Entscheidung und Deutung im konkreten Fall bleibt immer bei der lesenden Person selbst.

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