Chinesische Astrologie

Chinesisches Sternzeichen berechnen

Das chinesische Sternzeichen ordnet jedes Geburtsjahr einem von zwölf Tieren und einem von fünf Elementen zu – ein 60-jähriger Zyklus, der seit Jahrhunderten Charakter, Beziehungen und Lebensthemen beschreibt. Hier findest du dein Tierzeichen, seine Bedeutung in Liebe und Beruf, die fünf Element-Varianten und wie die zwölf Zeichen zueinander stehen.

Zuletzt aktualisiert: 20.07.2026

Whity am Horizont — Symbolbild chinesische Astrologie
Dein Tierzeichen
Die 12 Tierzeichen
Chinesische Astrologie

Was ist das chinesische Sternzeichen?

Das chinesische Sternzeichen richtet sich nach dem Geburtsjahr, nicht nach dem Geburtsmonat wie im westlichen Horoskop. Grundlage ist ein Zyklus aus zwölf Tieren – Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und Schwein –, die sich alle zwölf Jahre in derselben Reihenfolge wiederholen. Der Legende nach lud der Jadekaiser alle Tiere zu einem Wettrennen, und die Reihenfolge, in der sie ankamen, wurde zur Reihenfolge des Tierkreises. Wichtig ist der genaue Jahreswechsel: Das chinesische Neujahr fällt nicht auf den 1. Januar, sondern auf den ersten Neumond nach der Wintersonnenwende, meist zwischen Ende Januar und Ende Februar. Wer in diesem Zeitraum geboren wurde, trägt möglicherweise noch das Zeichen des Vorjahres. Jedes Tier steht für einen eigenen Satz an Eigenschaften, die als Grundmuster für Charakter, Umgang mit anderen und Herangehensweise ans Leben gelten.

Die 12 Tierzeichen und die 5 Elemente

Neben dem Tier bestimmt ein zweites System das chinesische Sternzeichen: die fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Sie ergeben sich aus der letzten Ziffer des Geburtsjahrs (0/1 Metall, 2/3 Wasser, 4/5 Holz, 6/7 Feuer, 8/9 Erde) und verbinden sich mit jedem Tier zu einer von 60 möglichen Kombinationen, bevor sich der Zyklus nach 60 Jahren komplett wiederholt. Ein Tier tritt also nicht immer in derselben Form auf: Eine Holz-Ratte wirkt anders als eine Feuer-Ratte, obwohl beide dieselben Grundzüge tragen. Die Elemente gelten in der chinesischen Naturphilosophie als Kräfte, die sich gegenseitig nähren oder hemmen – Holz nährt Feuer, Feuer nährt Erde, Erde nährt Metall, Metall nährt Wasser, Wasser nährt Holz. Auf das Tierzeichen übertragen, färbt das Element Temperament und Ausdrucksweise, ohne die Grundeigenschaften des jeweiligen Tiers zu ersetzen.

Vier-Säulen-Horoskop (BaZi) — mehr als das Jahreszeichen

Das Jahreszeichen ist der bekannteste, aber nur einer von vier Bausteinen der chinesischen Astrologie. Das sogenannte Vier-Säulen-Horoskop, im Chinesischen BaZi („acht Zeichen") genannt, verbindet Jahr, Monat, Tag und Geburtsstunde zu je einem Tier-Element-Paar – macht also aus einem groben Jahresprofil ein feines Geflecht aus acht Einzelzeichen. Die Tages-Säule gilt dabei traditionell als Kern der Persönlichkeit, oft bedeutsamer als das öffentlich bekannte Jahrestier. Die Monats-Säule beschreibt familiären Hintergrund, die Stunden-Säule späte Lebensphasen und verborgene Anlagen. Ein vollständiges BaZi-Chart zu erstellen erfordert Geburtsdatum, -uhrzeit und traditionelle Umrechnungstabellen und bleibt professionellen Deutungen vorbehalten. Das Jahreszeichen bietet dennoch einen soliden Einstieg: Es beschreibt die Ebene, die im Alltag und in Beziehungen am sichtbarsten wird, auch wenn ein vollständiges Bild mehr Säulen braucht.

Chinesische und westliche Astrologie

Wer sein westliches Sternzeichen kennt, fragt sich oft, wie es sich zum chinesischen Tierkreis verhält – die beiden Systeme sind grundverschieden, aber nicht unvereinbar. Die westliche Astrologie misst die Sonnenposition zum Geburtszeitpunkt und wechselt monatlich; die chinesische Astrologie zählt Jahre und richtet sich nach dem Mondkalender. Auch die Elemente unterscheiden sich: vier im Westen (Feuer, Erde, Luft, Wasser), fünf in China (Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser). Wo die westliche Astrologie zwölf Persönlichkeitsbilder pro Jahr durchläuft, zeichnet die chinesische Astrologie zwölf Bilder über zwölf Jahre – ein langsamerer, gröberer Takt. Kombiniert ergeben beide Systeme ein doppeltes Profil: Das westliche Sternzeichen beschreibt eher Temperament und Ausdrucksweise im Moment, das chinesische Tierzeichen eher Grundhaltung und Lebensthema über längere Zeiträume. Wer beide Seiten kennt, gewinnt ein vollständigeres Bild als mit nur einem System allein.

Häufige Fragen
Wie berechne ich mein chinesisches Sternzeichen? +

Dein chinesisches Sternzeichen ergibt sich aus deinem Geburtsjahr: Zwölf Tiere lösen sich in fester Reihenfolge ab – Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund, Schwein – und beginnen danach von vorn. Suche dein Geburtsjahr in den Jahrestabellen der zwölf Tierseiten oder nutze den Rechner oben, der zusätzlich das genaue Datum gegen den chinesischen Neujahrstermin prüft. Damit erhältst du nicht nur dein Tier, sondern auch dein Element.

Warum zählt bei Januar- oder Februar-Geburten manchmal das Vorjahr? +

Das chinesische Jahr beginnt nicht am 1. Januar, sondern am ersten Neumond nach der Wintersonnenwende – je nach Mondkalender zwischen etwa dem 21. Januar und dem 20. Februar. Wer vor diesem Stichtag geboren wurde, gehört noch zum Tierzeichen des Vorjahres, auch wenn das Kalenderjahr schon gewechselt hat. Der genaue Termin verschiebt sich jährlich, weshalb ein exakter Rechner für Geburten in diesem Zeitfenster zuverlässiger ist als eine grobe Jahreszahl-Faustregel.

Was bedeuten die 5 Elemente im chinesischen Sternzeichen? +

Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser ergänzen das Tierzeichen um eine zweite Ebene und ergeben sich aus der letzten Ziffer des Geburtsjahrs. Sie gelten in der chinesischen Naturphilosophie als Kräfte, die sich gegenseitig nähren oder hemmen, und färben, wie ein Tierzeichen im Alltag auftritt: Dieselbe Ratte wirkt als Holz-Ratte anders als als Feuer-Ratte. Da sich die Kombination aus Tier und Element erst nach 60 Jahren wiederholt, ist jedes der 60 Paare ein eigenständiges Profil.

Welche chinesischen Tierzeichen passen zueinander? +

Die Tradition gruppiert die zwölf Tiere in vier Dreiergruppen, sogenannte Trigone, die als besonders harmonisch gelten: Ratte, Drache und Affe; Büffel, Schlange und Hahn; Tiger, Pferd und Hund; Hase, Ziege und Schwein. Innerhalb einer Gruppe wird Verständnis und ein ähnlicher Lebensrhythmus nachgesagt. Dem gegenüber stehen sechs Gegensatzpaare mit spürbarer Reibung, etwa Ratte und Pferd oder Drache und Hund – Spannung, die nicht zwangsläufig gegen eine Verbindung spricht, aber bewusste Verständigung braucht.

Was unterscheidet das chinesische vom westlichen Sternzeichen? +

Das westliche Sternzeichen richtet sich nach der Sonnenposition zum Geburtsdatum und wechselt jeden Monat; das chinesische Sternzeichen richtet sich nach dem Geburtsjahr und wechselt zum chinesischen Neujahr. Auch die Elementsysteme unterscheiden sich – vier Elemente im Westen, fünf in China. Beide Systeme lassen sich kombinieren: Das westliche Zeichen beschreibt eher Ausdrucksweise und Temperament, das chinesische Tierzeichen eher Grundhaltung über einen längeren Zyklus.

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